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Rückblick 2005
Mehr als 770 Mädchen haben sich für den Girls´ Day 2005 angemeldet, in mehr als 50 Betrieben im Land Salzburg und im angrenzenden Bayern erlebten Mädchen zwischen zehn und 15 Jahren einen spannenden Girls´ Day. Hier findet ihr in alphabetischer Reihenfolge jene Betriebe und Unternehmen, die uns von ihrem Girls´ Day 2005 Bilder zukommen lassen haben:

ARCHITEKTUR & MUSIK ARCH DI URSULA SPANNBERGER
Willkommen waren am Girls´ Day Mädchen, die sich für den Beruf der Architektin interessierten und auch ihre ersten Pläne schon bekannt geben wollten. Bei Frau Spannberger, die seit 1990 als selbständige Architektin in Salzburg tätig ist, konnten zwei Girls den ganzen Tag lang Berufsluft schnuppern. Die Projekte, über welche die Mädchen sich informieren konnten, sind vielseitig und umfassen Wohnbau, Umbauten in der Salzburger Altstadt, Bauten für Soziales und Kultur.


BILDUNGSZENTRUM TRAUNSTEIN -
Handwerkskammer für München und Oberbayern


Interessierte Mädchen machten sich im Bildungszentrum Traunstein der Handwerkskammer ein Bild über metallverarbeitende Berufe.

Wie in den Vorjahren hatten Mädchen im Alter zwischen zehn und 15 Jahren am Girls´ Day wieder die Möglichkeit, Eltern oder Angehörige an deren Arbeitsplatz zu begleiten, spannende Einblicke ins Berufsleben zu bekommen und sich selbst ein Bild über künftige Möglichkeiten zu machen. Auch 2005 öffneten wieder Betriebe aus dem Wirtschaftsraum Salzburg, dem Berchtesgadener Land und dem Landkreis Traunstein ihre Tore für interessierte Mädchen aus Salzburg und Bayern. Das Bildungszentrum Traunstein der Handwerkskammer für München und Oberbayern hat an der Organisation maßgeblich mitgewirkt. Das Handwerk war mit einem Drittel aller beteiligten Unternehmen gut repräsentiert, so Edmund Halletz, Mitorganisator des Girlsday. Doch das Bildungszentrum hat nicht nur bei der Organisation beteiligt; sondern selbst als Betrieb mitgewirkt. Neun Mädchen aus dem Landkreis Traunstein haben sich zunächst einen Überblick über das Handwerk allgemein und dann speziell über das etwas „frauenuntypische“ metallverarbeitende Handwerk gemacht. Zusammen mit Georg Lechner, dem Metallbauer-Ausbilder erlebten die Mädchen spannende Stunden beim Bohren, Feilen, Biegen und Schneiden von Blech. Die rundrum zufriedenen Mädchen konnten am Ende des Tages eine selbstgebastelte Zettelbox und einen aus feinen Kupferrohren gefertigten Stiftständer mit nach Hause nehmen. Sicher hat der Tag dazu beigetragen, dass die Mädchen ihren Horizont hinsichtlich der Berufswahl kräftig erweitern konnten und so manches Mädchen überlegt sich nun, ob es nicht im Handwerk einen Ausbildungsplatz sucht.


FOTOSTUDIO ROLAND HOLITZKY
© Fotostudio Roland Holitzky
"Ich hab bereits zum 2. Mal mitgemacht und als 1Mann Betrieb 3 (!) Mädls aus dem Lungau bei mir gehabt den ganzen Tag. (Isabella, Julia und Tanja) Die Mädchen durften selber fotografieren im Garten und im Studio und hatten sichtlich Spass dabei! Zum Abschluss durften sie dann alle Fotos auf CD mit nach Hause nehmen. Das Foto oben war auch in den LUNGAUER NACHRICHTEN mit Bericht vom Girls´Day. Natürlich bin ich nächstes Jahr wieder dabei!
Liebe Grüße aus dem Lungau, Roland Holitzky"



HAWLE ARMATUREN GMBH
Freilassing, 28.04.05: Zum dritten Mal in Folge lud die Firma Hawle Armaturen zum „Girls´ Day“ auf das Betriebsgelände des Freilassinger Werkes ein. Als sehr erfolgreiches Produktionsunternehmen mit großem Interesse für die wirtschaftliche Entwicklung der heimatlichen Region ist es ein Muss, Mädchen der hiesigen Schulen für technische Berufe zu interessieren und auch deren Ausbildung möglich zu machen.
22 Mädchen zwischen 11 und 16 von Schulen aus der Umgebung wurden dazu eingeladen, einen Tag lang den Produktionsprozess von der Produktidee zum Verkaufsartikel zu begleiten. Eingekleidet in schicke Hawle-Girls´Day-T-Shirts wurden die Mädchen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die selbst technische Berufe erlernt haben, durch das Werksgelände geführtund mit typischen Arbeitsaufgaben vertraut gemacht.
Foto 1: Monika Mayr zeigt den Mädchen das Bearbeiten von Metallteilen.
Foto 2: Das gefertigte Produkt - einen Fingerring - duften sich die Mädchen als Erinnerungsstück mitnehmen
Foto 3: Vortrag über die Fa. Hawle Armaturen GmbH in Freilassing  (Viktoria Handlechner)
Foto 4: Anna mißt ihr Werkstück aus

In Gruppen eingeteilt konnten die Mädchen selbst ein eigenes Werkstück von der Zeichnung bis zum Fertigteil begleiten. Mit viel Spaß und Begeisterung haben sie dabei Maschinen bedient, Messungen vorgenommen und die zerspanende Bearbeitung ausprobiert. Das Endprodukt, einen Ring, durften die Mädchen natürlich als Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen. Während der abschließenden Brotzeit in der Firmenkantine hatten die Mädchen die Gelegenheit, Fragen zu Beruf, Ausbildung und Erfahrungen von Frauen in technischen Berufen zu stellen.
Abschließend wurde die Gewinnerin des Hawle-Quizz - Michaela W. - ermittelt und für die richtige Beantwortung von Fragen zum eben Gelernten belohnt.
Die Firma Hawle Armaturen unterstützt diesen Aktionstag mit großer Freude. Frauen in technischen Berufen sind für die Hawle Armaturen GmbH jedoch keine Neuheit – sondern gehören zur täglich gelebten Firmenphilosophie.
(Pressemitteilung/Fa. Hawle)


HILBER BESCHLÄGE GESMBH
Sechs Mädchen verbrachten den Girls´ Day bei der Firma Hilber in Wals-Viehhausen. Der Familienbetrieb an dessen Spitze eine Frau, Michaela Hilber, steht, stellt hauptsächlich Beschläge her und betreibt u. a. auch Werkzeugbau. Die Girls´ Day-Teilnehmerinnen bei Hilber bekamen von der Buchhaltung bis zur maschinellen Herstellung der Werkzeuge und Beschläge gute Einblicke in den Betrieb und durften auch selbst Vieles ausprobieren.
Auch die Landeshauptfrau, Gabi Burgstaller, die mit ihren beiden Girls´Day-Begleiterinnen Hilber einen Besuch abstattete, legte selbst Hand an (sh. Foto oben) und erhöhte damit den überdurchschnittlich hohen Frauenanteil bei Hilber an diesem Tag nochmal um einiges.
Wissenswert: Bei Hilber werden Mädchen in technischen Berufen ausgebildet, die Firma ist als besonders familienfreundlich bekannt, so ist Karriere auch auf Teilzeitbasis möglich. Ebenso werden Menschen mit besonderen Bedürfnissen beschäftigt.


INTEC GEWERBEBAU
Sieben Mädchen schnupperten vormittags am Girls´ Day bei Intec Gewerbebau in Traunstein und erfuhren dort Näheres z.B. über die Arbeit von ArchitektInnen und Technischen ZeichnerInnen. Der Betrieb Intec Gewerbebau bietet Planung und Ausführung von Gewerbebauten, hauptsächlich Autohäusern sowie Bauberatung für Autokonzerne in ganz Deutschland und teilweise Österreich an. 
Jährlich wird dort ein AZUBI/Lehrlings-Platz für Technische Zeichner vergeben.


KRAFTWERK HINTERMUHR, Salzburg AG
Drei Mädchen informierten sich am Girls´ Day über Kavernenkraftwerke. Diese dienen der Erzeugung elektrischer Energie auf Basis erneuerbarer und umweltfreundlicher Wasserkraft.
Das Kraftwerk Hintermuhr wird von der Salzburg AG im Lungau betrieben. Die Mädchen wurden zum Abschluss des Tages dann auch reichlich für jedes Wetter von der Salzburg AG ausgerüstet: Rucksack, Kapperl und Regenschirm.


MLITÄRKOMMANDO SALZBURG - SCHWARZENBERGKASERNE:

Einblicke in den Beruf der Soldatin beim Österreichischen Bundesheer erhielten die Girls´ Day-Teilnehmerinnen u. a. beim Panzerfahren, Übungen im freien Gelände, der Vorführung eines Hundeeinsatzes, beim Gürtelösen anfertigen oder durch eine Einführung in "experimentelle" Militärmusik. Zum Abschluss erhielten die Mädchen Urkunden von Gabi Burgstaller unter der Anwesenheit Marlies Schilds, Autogrammstunde inklusive.       


MOSER SPIELGERÄTE GMBH & COKG
Drei Mädchen überzeugten sich beim Girls´ Day von der Spieltauglichkeit der hergestellten Spielgeräte von der Firma Moser im Lungauer Thomatal; ebenso erfuhren die Drei Wissenswertes über die Tätigkeiten eins Spielzeugherstellers, was diese sich ausdenken und wie man das auch selbst zusammenbauen und herstellen kann. Doch Spiel ist nicht nur Spaß, wie man am Ernst der Mädchen bei der Arbeit sehen kann.


RADIO UNTERSBERG LIVE - LOKALRADIO BERCHTESGADENER LAND
Am Girls´ Day, dem Mädchenzukunftstag, kündigte sich in den Untersberg Live Studios sowohl in Freilassing als auch im Salzburger Aussenstudio im SCA FULL House an; im Studio Freilassing war auch prominenter Besuch dabei.
Nicht nur Tamara und Julia, beide 12 Jahre alt und Schülerinnen des Rottmayr Gymnasiums in Laufen wollten uns einmal beim Radiomachen über die Schultern schauen, auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler war bei uns. Kofler erklärte den beiden, wie man sich als Frau politisch aktiv betätigen kann, welche Anforderungen an eine Politikerin gestellt werden.
Nach der Begrüßung durch Senderchef Dietmar Nagelmüller und einer kurzen Zusammenfassung des Tagesablaufs durch die Girls´ Day "Beauftragte" bei Untersberg Live, Astrid Altmann-Heinzl, ging es auch schon los. Altmann-Heinzl führte die Mädchen durch die verschiedenen Abteilungen des Senders, stellte die Mitarbeiter und deren Tätigkeitsbereiche vor.
Wichtig zu erwähnen ist, dass noch bis vor einigen Jahren das Radiomachen selbst - also Beiträge anfertigen, Nachrichten zusammenstellen, produzieren - überwiegend ein Männerjob war. Den Damen der Schöpfung blieb die Moderation, also das Präsentieren der Nachrichten und Beiträge vorbehalten. Heute müssen die Radiomacherinnen auch in der Lage sein, nicht nur zu recherchieren, O-Töne zu holen, diese  zu schneiden und daraus einen kompletten Beitrag zu gestalten, sie müssen auch in den sogenannten  "Selbstfahrerstudios"  ganz allein die Sendung präsentieren.
Dazu gehört einiges an technischem Verständnis, mit den hunderten Reglern und Knöpfen zurechtzukommen.

hinten: Dietmar Nagelmüller, Georg Tennigkeit, Thorsten Jost
v.l.n.r. 2. Reihe: Alex Christl, Dr. Bärbel Kofler, Astrid Altmann-Heinzl, Jenny Hartl
vorne: Tamara und Julia

Das Thema Nachrichten war es dann auch, was Tamara und Julia am meisten interessiert hat.
Alexandra Christl, unsere Nachrichtenchefin, ließ sich bei ihrer täglichen Arbeit, die übrigens schon um 4 Uhr morgens beginnt, über die Schultern schauen und erklärte ausführlich, wie Nachrichten zustande kommen.
Zwischen 11 und 13 Uhr waren die beiden Mädchen live bei Moderator Thorsten Jost in der Sendung "Mittagspause" dabei und durften sogar ON AIR gehen. Georg Tennigkeit, unser Producer, erklärte den beiden, was Jingles, Hooks, Spots, Trailer, Signations sind und wie sie produziert werden.´
Am Nachmittag standen Interviewführung,  Umfragegestaltung und Schnitttechnik auf dem Plan. Tamara und Julia hatten bereits Fragen rund um den Girls´ Day vorbereitet. Nach kurzer Einführung in die Aufnahmetechnik zogen die beiden dann mit Aufnahmegerät und Mikrofon ausgestattet in die Freilassinger Fussgängerzone, um Passanten zu befragen. Die Umfrage ist nicht nur aufnahmetechnisch voll und ganz gelungen, auch die Inhalte, bzw. die Qualität der Antworten konnten sich sehen lassen.
Kurz und knapp: Es ging u.a. um den Bekanntheitsgrad (liegt eher im unteren Viertel!), um das Image (80% der Befragten, männlich +weiblich, waren übrigens der Meinung, dass ihnen der Girls´ Day und die Idee dahinter sehr zusagt), ob die Befragten (Damen) auch die Gelegenheit genutzt hätten,  bei einer Veranstaltung wie dem Girls´ Day mitzumachen, sofern es ihn damals schon gegeben hätte.
Nun, die Zeit ist nicht nur für die Mädchen rasend schnell vergangen, auch unserem Team hat es viel Spaß gemacht. Und wir freuen uns auf den nächsten Girls´ Day.
Den Mädchen hat es übrigens "total gefallen".

(Bericht: Radio Untersberg, Astrid Altmann-Heinzl)

ROSENBERGER HOCHFREQUENZTECHNIK
Bei dem HighTech-Unternehmen Rosenberger Hochfrequenztechnik im bayerischen Fridolfing erwartete die Girls´ Day-Teilnehmerinnen folgendes Programm:

  • Kurze Vorstellung Rosenberger (Unternehmen, was sind
    Hochfrequenzsteckverbinder und wofür werden sie verwendet)
  • Rundgang durch die Fertigungsbereiche
  • verschiedene praktische Tätigkeiten eines/er
    Industriemechanikers/in
  • Anfertigung eines Schlüsselanhängers als Souvenir


SCHREINEREI DAXENBERGER
Einblicke in das Schreiner-Handwerk erhielten Paula, Sarah und Petra in Seeon bei der Schreinerei Daxenberger. Der mittelständische Betrieb mit ca. 55 Mitarbeitern stellt in seiner Werkstatt von Fenstern, Treppen und Türen bis hin zu Möbeln alles her.


SENIORENWOHNHAUS ST. NIKOLAUS:
Die Teilnehmerinnen beim Girls´ Day im Seniorenwohnhaus St. Nikolaus erwartete ein interessanter Tag, an dem sie Einblicke in die Betreuung alter Menschen bekamen und erfahren konnten, welche Hilfsmittel es dazu gibt, welche Bedürfnisse vorhanden sind und wie man diese am Besten abdeckt. Weiters erhielten die Mädchen Informationen und Beratung über Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten sowie die nötigen Voraussetzungen für diesen Beruf.
"Es hat uns allen viel Spass gemacht und ich denke, den Mädchen auch. Auch die Mütter waren teilweise mit eingebunden (siehe Fotos). Wir freuen uns auf den nächsten Girls´ Day und sind gerne wieder mit von der Partie."
Liebe Grüße, Monika Topitz, Pflegedienstleitung



TAPPE GMBH
Einen spannenden Arbeitstag erlebten die Mädchen bei der Tappe GmbH in Salzburg. Nicht nur, dass sich die Mädchen selbst verschiedenste Gips verpassen konnten, wurden diese dann auch angemalt. Am Nachmittag bekamen die Mädchen bei einer kleinen Einkaufstour eine Idee davon, wie es sich anfühlt, in einem Rollstuhl mobil sein zu müssen.
Die Firma Tappe fertigt im Bereich Orthopädietechnik alles von Arm- und Beinprothesen bis zu Stützmiedern und macht so vielen Menschen ein selbständiges und unabhängiges Leben möglich.
Im Bereich Rehatechnik wird Menschen geholfen, die aus welchen Gründen auch immer, auf die Mobilität durch einen Rollstuhl oder eines ähnlichen Behelfes angewiesen sind.


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